
Seit ich denken kann, fasziniert mich alles, was mit Musik und dem Unsichtbaren, mit dem Leben und Sterben, mit der Natur und dem Universum zu tun hat.
In einer Umgebung voller Musik bin ich aufgewachsen, mit zehn Jahren war die Klarinette meine große Entdeckung (-eigentlich mit acht, aber das ist eine andere Geschichte). Seitdem sind wir zusammen unterwegs.
Viele Orte und Bühnen, viele Menschen und Ensembles, Namen und Zahlen.
Bereits während meines Musikstudiums beschäftigte ich mich intensiv mit verschiedenen Wegen der Bewusstseinsarbeit, seit vielen Jahren gehört Meditation zu meiner täglichen Übung. Immer wieder Anfängerin sein, offen für Neues, Nichtbekanntes.
Meine inspirierendsten Lehrer und Lehrerinnen -in der Musik und/oder im Menschsein- waren unter anderem Sabine Meyer, Martin Siems, Alan Bern, Elke Arun Frank und Markus Stockhausen.
Mich faszinieren Begegnungen zwischen alter und neuer Musik. Ich liebe es, mich einem Gegenstand aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern, mich immer wieder überraschen zu lassen von neuen Verbindungen und Verwandlungen.
Ich mag Kunst, die lebendig und echt ist. Die etwas zu sagen hat, ohne sich selbst allzu wichtig zu nehmen. In der immer wieder Anfängergeist und Weite spürbar sind.